Kategorie: Geschichten + Texte (Seite 3 von 4)

FRIEDE SEI MIT DIR

In Momenten in denen du denkst, jemand ist gegen dich,
in Momenten in denen du denkst, keiner kümmert sich um dich, wenn du es mal brauchst,
in Momenten wo du überforderst bist und nicht weißt,
wofür du das alles machst,
befindest du dich wieder in deinen uralten Strukturen und
Verhaltensmustern.
In den Strudeln deiner falschen Glaubensätze,
die dich immer tiefer ziehen,
bis du das Gefühl hast, dir steht die Scheiße bis zum Hals.
Dann vergehst du dich schnell daran,
dein Umfeld für alles verantwortlich zu machen.
Du schimpfst, haderst, wirst noch leidlicher.
Wirfst deinen Mitmenschen deine eigenen
Unzulänglichkeiten vor.
Du erwartest so akzeptiert zu werden wie du bist.
Ist das denn so Falsch ?

Nein. Falsch ist nur Aktzeptanz von anderen zu erwarten,
die du dir Selbst in diesen Zeiten nicht geben kannst.
Denn Du bist Der/Diejenige den du nicht annimmst. Du
nimmst dich nicht so an , wie du bist. Du meinst, du bist nicht richtig. Das bist du aber. In jeder Sekunde.

Ein Mensch im Außen, oder eine Situation hat dich daran erinnert, was du schon Jahrzehnte in dir trägst. Das du nur wert bist geliebt zu werden, wenn du erst guckst, das es andern gut geht. Das du stark sein mußt, egal was passiert. Du glaubst, das du nicht richtig bist, so wie du bist. Und nun traust du nicht , dich zu leben. Vertraust Dir nicht.

Das sind aber nur Täuschungen und Lügen, die dir unwissentlich mit auf deinen Weg gegeben worden sind.

Schließe Frieden mit dir, denn du bist in jeder Sekunde so
richtig, wie du es nur sein kannst. Vertrau dir. Akzeptiere dich, so wie du bist. Nimm dich selber an , voller Liebe.

Lass dich einfach Sein.

Sie darf das

Valencia sitzt auf einem Baumstamm. Nicht ganz im Wald, eher etwas außerhalb,

da wo die Bäume lichter werden. Die Sonne sucht sich ihren Weg, dringt durch die Baumwipfel

und wenn die vom Wind bewegten Blattdächer es zulassen, erwärmen einige Strahlen Valencias Gesicht und Arme.

Sie fühlt sich heute nicht gut. Sie fühlt sich in letzter Zeit oft nicht gut. Sorgen machen sich

in ihr breit. Und Ängste.

Sie denkt an Marie , an ihre Tochter. Ihr geht es ebenfalls nicht gut.

Sie ist gerade in einem Alter in der sich alles verändert. Das Aussehen, der Körper, das Wahrnehmen.

Marie ist gerade da wo das Alte geht und Neues noch nicht ganz da ist. Da, wo sie loslassen möchte und doch noch dran festhält. Da wo sie springen möchte und es ihr Angst macht, weil sie nicht weiß, wo sie landen wird

Marie hat in letzter Zeit vieles weggegeben. Ihren Kinderkram, den sie nicht mehr braucht, weil sie ja jetzt groß wird.Was sie gleich noch mit weggibt sind ihre Haare. Ihre schönen langen Haare, die immer weniger werden..

Die ihr ausfallen.

Valencia fühlt und vertraut tief in ihrem Inneren, das alles so sein darf und richtig ist.

Wenn da nur nicht diese unbestimmten Ängste wären, die sie lähmen. Sie fühlt auch, wie sie sie wegschieben möchte, sie nicht sehen möchte, sich nicht damit beschäftigen möchte.

Sie atmet tief ein und ein leichtes Seufzen weicht durch ihren Lippen. Ihre Finger fahren über den Stamm auf dem sie sitzt und nehmen seine rauhe strukturierte Oberfläche wahr. Sie reckt das Gesicht gen Himmel, spürt den Schutz der Bäume und plötzlich macht sich ein Gedanke breit.

Ich darf das.

Ich darf meine Ängste und Sorgen da sein lassen. Ich muss sie nicht wegschieben, oder verleugnen.

Ich darf sie wahrnehmen und spüren.

Und so beginnt sie, sobald sich ein Unwohlsein breit machen möchte, zu sagen, ich darf das.

Ich darf das fühlen.

Ich darf das. Es gehört zu mir.

Und als sie spürt wie sich der Widerstand in ihr langsam zu lösen beginnt, um Dankbarkeit

in ihr Herz zu lassen, bemerkt sie auch, wie es leichter wird.

Und sie ist wieder zuversichtlicher. Sie weiß, das sie mit Marie auf dem richtigen Weg ist.

Sie vertraut sich wieder. Und sie kann Marie nun sagen, wenn sie verwirrt unglücklich ist.
Du darfst das.

Die Welt in 100 Jahren

2118 – Die heiligen Bäume

Wer genau hinguckt, der erkennt noch
Einkerbungen in meinem verwitterten uralten Stamm.
Es waren wohl Buchstaben und ein Herz.
Das ist lange her. Jahrzehnte sind seitdem vergangen.
Ich habe vieles kommen und gehen sehen.

Es gibt nicht mehr viele von uns.
Früher nannten sie uns Wälder. Wir standen in riesigen
Gruppen auf großen Flächen zusammen.
Es gab so viele Sorten von uns.

Tiere haben mit uns zusammen gelebt.
Wir haben sie genährt.
Menschen haben mit und durch uns zusammen gelebt.
Tiere haben sie genährt.

Irgendwann kamen die Menschen immer seltener.
Die Jäger waren noch da und haben sich genommen
so viel sie wollten. Und wenn dann doch mal
die Menschen kamen, dann haben sie sich uns ge-
nommen, egal ob sie uns wirklich brauchten, oder nicht.

Heute kommen sie wieder öfter zu uns und nennen uns
die heiligen Bäume. Sie kommen und versuchen zu
erahnen, wie es einst gewesen sein könnte.
Und sie erzählen uns von sich. Von Freud und Leid,
welches sie in sich tragen.
Wir sind geduldige Zuhörer.

Manchmal aber kommt ein Mädchen zu mir. Wir sind
Freunde geworden und verstehen uns schweigend.
Ich erzähle ihr all meine Geschichten, die ich im Laufe
meines uralten Lebens erfahren habe.
Sie wird sie für mich aufschreiben. Auf das die
Menschheit wisse, wie es war….

damals , zu der Zeit, als man uns noch Wälder nannte.

 

 

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Die Welt in 100 Jahren auf Castbox

Aus gegebenen Anlass…. heute ohne Foto :-)

Es sind gerade Ferien, wie schön.
Da haben wir Zeit. Meine Mädels,
12 und 14 haben noch viieeeel mehr Zeit.

Sonst soll ich sie oft zu einer, der großen Drogerieketten
fahren, die eine riesige Auswahl an Kosmetik und Körperpflegeprodukte haben.
Früher habe ich noch gescherzt, ich setze sie dort aus und hole sie nach 2 Stunden wieder ab.
Mittlerweile habe ich schon mehrmonatige Betret- und Kaufverbote ausgesprochen, da ich meine Duschgelflasche zwischen 20 anderen Flaschen ständig suchen muss.
Der Platz wird langsam eng.

Naja, auf jeden Fall war es dann heute soweit: Mama, kann ich dich schminken ? Ja, und ich mache dir die Haare. Auja, dürfen wir ? Och bitte, nie willst du. Du bist gemein.

Da sprang mein schlechtes Gewissen an, verdammt.

Heute hatte ich das Glück, das sich jede Dame einen einzelnen
Bereich meines Kopfes aufgesucht hat. Es gab auch schon Zeiten, da hat Jede eine meiner Gesichtshälften geschminkt und ich musste dann hinterher entscheiden, welche Seite mir besser gefiel. Gar keine. Aber natürlich waren beide super toll 😉

So Mama, mach die Augen zu. Nee, guck mal, welche Farbe willst du für die Augen ? Ach schon gut, ich mach einfach mal. So, mach mal einen spitzen Mund, damit ich dir die Wangen schattieren kann.
Hä ?? Ich brauche keine Schatten unter den Wangen, ich habe genug unter den Augen.
So, jetzt noch ein bißchen Rouge….halt still Mama. Noch eine Schicht Puder auf das gesamte Gesicht…..und jetzt der Lippenstift. Mach mal Kussmund. Und jetzt die Lippen auf und spannen. Ach Mensch Mama, hör auf zu lachen….jetzt hast du Lippenstift auf den Zähnen.

Und während ich mir nun den Lippenstift von den Zähnen
rubbelte beginnt die andere mir mein Haarspray auszukämmen.
Aua, bist du verrückt ? Scheiße, weißt du wie weh das tut ??? Laß mir meine Haare auf dem Kopf !!

Dann halt doch still, selber Schuld.

Ich will jetzt nicht mehr. Wann seid ihr fertig ??? Aua

Gleich, ich bin gleich durch. So jetzt toupier ich.

Ohje, meine größte Sorge, das ich gleich aussah wie ein
explodiertes Huhn, welches durch mehrere Farbeimer gezogen war, machte sich immer breiter in mir.

Darf ich dir noch Zöpfe flechten?
Nö, ich muss jetzt weg, ich muss endlich mal etwas tun, hier siehts überall aus…

Da kommt aus beiden Mündern: Mama , nie hast du Zeit..

Jaja…da war es wieder, mein Gewissen.

Also gut, Zöpfe. Zöpfe sind bei meinen Haaren eine echte
Herausforderung. Für alle Beteiligten.
Jetzt noch schnell ein bißchen Gloss auf den Lippenstift…

Fertig….willst du dich sehen ?
Nicht wirklich….natürlich….oh….jaa…wie schön….sehr interessant…und äußerst kreativ. Das müssen wir bei Gelegenheit noch mal machen….

Wir können dir noch die Hand- und Fußnägel lackieren, hörte ich sie und sah sie schon mir ihrer Kiste Nagellack, deren Inhalt mit es mit jedem Laden aufnehmen konnte, wieder auf mich zukommen.

Das ist sehr, sehr lieb von euch, aber jetzt muss ich erstmal ins Bad und duschen….

……. und wo verdammt nochmal ist denn jetzt schon wieder mein Duschgel hin ???

 

Foto/Quelle: Pixabay/ Ryan McGuire

Zurück an Absender

Vorhin lag ich erschöpft, aber wohlig entspannt auf dem Sofa und hing so meinen Gedanken nach.
Auf einmal war er da, ein extrem doofer Gedanke, einer der mich stresst, mich traurig, aber auch wütend macht.
Einer der aus einem Gedanken eine ganze Schleife machen kann. Mich an eine scheiß Zeit erinnert, mir weh tut
auch wenn diese Zeit schon lange vorbei ist.

Meiner erster Impuls war, diesen Gedanken wegzudrücken.
Ich wollte ihn nicht, schließlich gings mir doch gerade so gut.
Und nochmal sollte er weg.
Doch dann dachte ich, laß ihn kommen, laß ihn da.
er scheint dir etwas sagen zu wollen
Und ich ließ ihn da, sah ihn mir an , fühlte ihn
und mein nächster Gedanke war, ich will dich nicht mehr.
Es ist vorbei, du gehörst nicht mehr zu mir.
Unsere gemeinsame Zeit ist abgelaufen.

Und ich beschloß diesen Gedanken
und all das, was er mir gezeigt hat, mich hat fühlen
und erkennen lassen in ein Päckchen zu legen
und an den Menschen zurückzusenden, der mir mal all diese
Geschenke hat zukommen lassen.

Ich habe es richtig celebriert. Alles, aber auch alles, was ich
empfangen und nicht mehr haben wollte, nicht mehr zu mir gehörte, packte ich freudig in das Päckchen.
Mit Jedem was hinein kam, wurde ich ein Stück
freier, erlöster, leichter.

Dann schloß ich das Päckkchen, nahm es
und übergab es gedanklich dem Absender.
Ich bedankte mich bei ihm und sagte, das ich das
alles nicht mehr brauche, nicht mehr zu mir gehört
und ich es ihm nun zurückgebe.

So werde ich es nun immer machen, wenn ich in mir etwas
finde, von dem ich merke das es nicht mehr zu mir gehört.

KOPFKINO – Was läuft ?

Früher habe ich meiner Tochter immer, wenn sie nicht einschlafen konnte, oder Angst vor schlechten Träumen hatte, erzählt, das es etwas in ihrem Kopf gibt, das Kopfkino heißt.

Da könne sie sich jeden Abend ihr eigenes Programm, sich ihren eigenen Film aussuchen, den sie gucken möchte. Ohne Monster und so. Ich mußte ihr das schon eine Weile jeden Abend erzählen, aber irgendwann schien es zu funktionieren.

Das muss doch auch bei uns Erwachsenen funktionieren. Statt Abends im Bett zu liegen und Gedanken, bzw Monster zu wälzen, die meistens eh nicht wahr sind, könnten wir uns an der Kinokassen einen netten Film aussuchen und es uns gemütlich machen.

Ihr seid euer eigener Regisseur. Ihr bestimmt was läuft. Ihr seid eure eigenen Superhelden, Spaßmacher, Animateure, Weisheitenflüsterer und Selbstverbesserer.
Psst…in der Spätvorstellung kannst du sogar das Luder, oder der feurige Liebhaber sein, der in dir steckt.

Guckt euch Filme an die von euren Träumen und Wünschen handeln. Mit Orten und Menschen, die euch glücklich machen.
Erschaffe dir deinen eigenen Filme, wie dein Leben sein könnte. Und das geile ist, je öfter du sie dir reinziehst, umso mehr Wohlgefühl, Freude und Unbeschwertheit werden sich in dir breit machen und aus Film kann Wirklichkeit werden.

Hier habe ich noch ein paar Filmtipps:

Herr der Sinne

Ich – einfach Selbstverbesserlich

Fifty Shades of mein Innenleben

Jerry Otter und die Heiligtümer des positiven Denkens

Planet der Affirmationen

In diesem Sinne, viel Spaß

Love is in the air – oder – gebt der LIEBE eine Chance

Ist euch schon mal aufgefallen, wann euch das Wort LIEBE im Kopf erreicht und wann es sich als Gefühl in euren Herzen ausbreitet, um dann widerrum als Wort aus eurem Mund zu kommen ?

Wann ist dieser Moment, indem ihr eurem Partner sagt, das ihr ihn liebt ? Wann ist der Moment in dem ihr es euren Kindern und Mitmenschen sagt ?

Dieser Moment ist da, wenn es euch saugut geht. Ihr erfüllt seid, durch das wasihr tut, durch das was ihr seid. Wenn ihr Eins mit euch seld.

Dann ist die LIEBE überall und ihr seht sie in Jedem. Sie breitet sich aus. Sie sprüht Funken. Und dann ist sie echt.

Sorgt jeden Tag dafür, das es euch gut geht. Das ihr euch spürt. Das ihr in euch spürt, was ihr JETZT gerade braucht. Und dann erfüllt es euch, erfüllt zu sein. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Dann seid ihr auch nicht mehr auf der Suche, nach Menschen die euch LIEBE geben. Dann begegnet ihr Menschen, die die LIEBE mit euch teilen.

Was ist deiner Meinung nach Meinung ?

Ist eine Meinung eine Ansicht die ich habe? Ein Urteil , eine Bewertung ? Eine Überzeugung, Wissen ? Wahrheit, oder Wirklichkeit ? Programmierung , die ich in mir trage ? Die ich als Wahrheit mitbekommen habe, die aber nicht der Wirklichkeit entspricht? Eine Falschprogrammierung ?

Was kann ich mit ihr machen ?

Ich kann sie mitteilen, herausposaunen, sie zum Besten geben.
Gefragt, oder ungefragt. Ich kann sie auf einen Sockel stellen, so das nichts anderes mehr zählt. Ich kann sie stehen lassen,
akzeptieren, als Wahrheit in mich aufnehmen.
Ich kann sie mir aber auch selber bilden.
Ich kann sie ändern, so oft ich will. Ich kann sie aufdrängen.
Ich kann durch sie provozieren und Reaktionen auslösen.
Ich kann sie abtun und lächerlich machen.
Ich kann sie analysieren.
Und ich kann noch ganz viel mehr mit ihr machen.

Aber wo habe ich sie her ?

Aus der Überzeugung ? Von meinen Eltern, Freunden, Lebensgefährten ? Meinen Mitmenschen generell. Von der Erfahrung heraus, die ich gemacht habe ? Aus Erlebten ? Aus der Prägung, Programmierung ? Nehme ich sie vom Nachbarn an, der zu irgendetwas eine Meinung hat ? Sie wird schon stimmen und ich kann sie bei nächster Gelegenheit weitergeben ?

Oder entspringt sie aus mir ?
Aus meinem tiefsten Inneren?
Aus meiner Seele?

Aber ist es dann Wahrheit oder Wirklichkeit ??

Liebe Sabine

Liebe Sabine,

lange ist es her, das ich mich bei dir melden wollte, um dich zu fragen , ob es dir gut geht. Ich muss gestehen, ich habe dich vergessen. Das letzte Mal, als ich bei dir war, warst du ganz schön gestresst und ausgelaugt, das hat mich ein bißchen erschreckt.

Ich möchte dir schon lange etwas sagen, ich hab mich aber bisher nicht getraut:
Du bist so kostbar für mich, auch wenn du mich manchmal nicht siehst. Ich habe das Gefühl, du nimmst mich nicht wahr. Du siehst mich nicht. Das tat weh als ich das erkannt habe. Ich möchte gern, das du öfter für mich da bist, dich ein bißchen um mich kümmerst, mich lieb hast. Du bist doch meine beste Freundin, meine Heilerin, meine Vertraute. Der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich vermisse dich.

Ich möchte dir aber noch etwas sagen. Das spüre ich immer tief in meinem Inneren und habe Angst es rauszubringen, weil du mich auslachen oder mir nicht glauben könntest. Aber es ist wahr. Nichts ist wahrer:
Ich liebe dich. Ich liebe dich von ganzen Herzen. Du bist so wunderschön. Kein Mensch berührt mich so wie du. Kein Mensch berührt mich so tief wie du. Ich fühle mich mit dir so unendlich verbunden. Alles ist so vertraut und schön. Und doch kann ich ständig Neues mit dir erleben. Wenn du für mich da bist, öffnet es mir mein Herz vor Freude. Ich kann so herrlich mit dir lachen, ich liebe deinen Humor. Wir können Quatsch machen ohne Ende und uns aufführen wie die kleinen Kinder.

ICH LIEBE DICH

Lass uns gemeinsam, uns immer wieder, an Uns Selbst erinnern. Die Eine an die Andere. Nie mehr vergessen. Ich bin ab heute Deine Erinnerung und du die Meine.

In Liebe
Sabine

Spieglein, Spieglein an der Wand….

Und da saß ich mal wieder. Gefrustet, beleidigt, empört und verletzt.
Wir waren mal wieder aneinander geraten. Wie so oft. Man konnte fast den Kalender danach stellen.
Und ewig das Gleiche. Das ist so zermürbend.
Warum muss ich mir diese Gehässig- und Unerhrlichkeit gefallen lassen? Diese ganzen Unverschämtheiten.
Das tut so weh. Das ist so energieraubend.
Sie tut ständig was sie will. Sie ist rücksichtslos.
Sie sagt ihre Meinung. Nimmt die Menschen wie sie sie
braucht, spielt sie aus.
Ich hasse das. Ständig steht sie im Vordergrund.

Und da saß ich mal wieder. Gefrustet, beleidigt, empört und
verletzt.
Ich wurde mal wieder an meine Bedürfnisse erinnert die ich mir nicht zugestehe und erfülle. Wie so oft.
Ich kann den Kalender danach stellen, bis ich es wieder merke.
Ewig das Gleiche und ich tue nichts.
Dieses unerfüllt sein ist so zermürbend.
Warum sind meine Gedanken mir gegenüber so gehässig? Warum bin ich so unehrlich zu mir Selbst und gestehe mir meine Bedürfnisse nicht ein?
Dies ist unverschämt mir Selbst gegenüber. Dadurch tue ich mir so weh. Gegen mich zu handeln, ist so energieraubend.
Ich tue überhaupt nicht mehr was ich möchte, dadurch bin ich rücksichtslos mir Selbst gegenüber.
Ich sage nicht was mir wichtig ist. Frage, oder Bitte nicht um Hilfe.
Ich hasse das Gefühl, immerwieder hinten anzustehn.

Alles was du im Außen siehst, ist in dir. Ist eine Projektion von deinem Inneren nach Außen.

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